Repressionschutz bei Aktionsvorbereitungen

20. Oktober 2014
20:00

Umgang mit Repression bei der Planung von Aktionen


Montag, 20. Oktober, 20 Uhr Café Median. Vorher: Veganes Essen.

So ungern wir das zugeben: Repression beeinflusst unser Handeln. Nicht nur im direkten Sinne, wenn Bullen uns bei einer Demo nerven, Strafbefehle verschicken oder Leute gar in den Knast stecken. Repression wirkt auch subtiler im Vorfeld von Aktionen. Scheren im Kopf und Fragen wie („Was wäte, wenn aber die Polizei uns…?“) werden oft nicht kollektiv angegangen sondern in private Verdrängungsstrategien ausgelagert. Das führt dann entweder zu nicht vorhersehbaren und oft gefährlichen Ausrastern Einzelner, wenn die Repression dann tatsächlich da ist, oder – weitaus häufiger – aufgrund zunehmend schwindender AktivistI*innenmotivation zum Abbruch einer Aktionsaplanung, bevor sie überhaupt erst richtig begonnen hat

In der Veranstaltung solls darum gehen, welche Mittel der Repression staatliche Organe einsetzen, und was sie bei Aktivist*innen bewirken. Wir wollen einen kollektiven Umgang damit finden und auch – was selten genug vorkommt – , Probleme der Repressionsbehörden analysieren, um sie so handlungsunfähig zu machen, wie es eben geht. Daneben geht es um die technischen Details einigermaßen sicherer Planung und um Unterstützung von Betroffenen von Repression. Die Veranstaltung hat mal wieder interaktiven Charakter.